Verfasst von: soulwriting | 21. September 2009

Es gibt viele Möglichkeiten, woher die Ideen für Bücher kommen

Seit einiger Zeit bin ich auch bei Twitter. Dort folge ich Julie Isaac, einer Autorin, Schreiblehrerin und Leiterin einer Writer’s Community: http://twitter.com/WritingSpirit. Sie twitterte heute folgendes, das ich hier gerne im Original auf Englisch weitergeben möchte:

Barbara Cartland’s plots came from prayer. She would ask „Please God, get me a plot.“ That’s how she wrote 23 books a year.“

Auch wenn vielleicht nicht jeder ein Fan von Barbara Cartland ist, aber es wird wohl kein Buch geben, das jedem gefällt, so fand ich doch, dass das eine sehr schöne Idee ist, die man ausprobieren kann, wenn man das möchte. Wem es nicht so liegt, „Gott zu fragen“, der kann doch auch sein Herz befragen, sein Höheres Selbst oder das große Ganze, die kreative Lebensenergie, etc.

Übrigens, ich twittere unter: http://twitter.com/joyofsoul

Verfasst von: soulwriting | 14. September 2009

Was macht einen guten Zeitschriftenartikel aus?

Das hier Geschriebene zu lesen ist eine Sache. Es zu üben, einen guten Zeitschriftenartikel zu schreiben, eine andere. Dennoch denke ich, es kann nur nützlich für alle sein, die sich auf diesem Gebiet versuchen wollen,  hier mal ein paar grundlegende Dinge zusammenzufassen.

Warum ich das mache?

Zurzeit begegne ich immer mehr Menschen, die keine Journalisten sind, aber trotzdem etwas Interessantes zu sagen haben. Diese Menschen möchten ihr Wissen gerne in einem Artikel weitergeben, z. B. in einer Fachzeitschrift. Neulich war ich Referentin bei  Workshop zu diesem Thema. Das waren alles Menschen, die genau das lernen wollten, weil sie etwas zu sagen haben, was auch andere Menschen interessieren könnte. Nach dem Workshop ging jede Teilnehmerin mit ein paar Ideen für einen Artikel nach Hause. Bei einigen war ich erstaunt über das, was sie in der kurzen Zeit gelernt hatten.

Hier sind einige Punkte, die ich für wichtig halte (natürlich ist diese Liste nicht vollständig):

  • Finden Sie ein Kernthema über das Sie schreiben möchten.
  • Machen Sie sich vorab eine Struktur, in welchem Absatz Sie welche Themen bzw. Stichworte behandeln möchten.
  • Untermauern Sie Ihre Thesen mit Beispielen und Geschichten aus Ihrem Alltag oder beruflichen Alltag, je nachdem, was passt.
  • Schreiben Sie bildlich.
  • Finden Sie einen Titel für den Artikel, der neugierig macht.
  • Denken Sie an den roten Faden (Anfang, Mittelteil und Ende) . Ich persönlich finde es geschickt, am Ende noch mal auf den Anfang Bezug zu nehmen, dann schließt sich quasi der Kreis und es wird eine runde Sache.
  • Glauben Sie an sich selbst und denken Sie daran, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, nur Übung macht den Meister!

Wer gerne mehr über das Thema erfahren möchte, kann mich live dazu erleben, am 25.9.2009, 20:00 Uhr in einem Vortrag in Mainz und am 17.10.2009, 15:00.18:30 Uhr in einem Impulsworkshop zu diesem Thema. Nähere Infos finden Sie unter www.schreiboase.de.

Verfasst von: soulwriting | 24. August 2009

Die besten Geschichten schreibt das Leben

Sicher haben Sie diese Weisheit auch schon mal gehört, dass das Leben die besten Geschichten schreibt. Manchmal sagen die Menschen auch: Also wenn das, was mir passiert ist, in einem Film vorkommen würde, dann würde jeder denken, da hat der Autor aber viel Fantasie gehabt.

Doch ich selbst habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass es Begebenheiten im Leben gibt, die außergewöhnlich sind und manchmal sogar eine tiefere Bedeutung haben. Wenn man es zu solchen Zeiten schafft, nicht in den Emotionen zu verharren, sondern die Dinge als Beobachter zu sehen, wie jemand, der von einem Aussichtsturm in die Landschaft schaut, dann entdeckt man manchmal sogar die tiefere Bedeutung der Ereignisse im Leben. Einiges von dem, was ich erlebe, können sie auch nachlesen unter  http://herzensweisheit.wordpress.com/blog/.

Wenn Sie damit beginnen möchten, aufzuschreiben, was Sie selbst erlebt haben, ist es wichtig, dass Sie einen roten Faden haben, an dem Sie sich beim Schreiben orientieren. Zu Beginn empfiehlt es sich, wenn man noch nicht so geübt ist, das Erlebte erst einmal zu skizzieren. Dann können Sie sich vorstellen, Sie stehen auf diesem Aussichtsturm und das, was Sie erlebt haben, spielt sich unten in der Landschaft ab. Fragen Sie sich, was will mir das Erlebte zeigen?   Welches Thema ist der Kern der Erfahrung? Wenn Sie ein Thema gefunden haben, dann reflektieren Sie in einem Artikel  darüber und verwenden zur Illustration Ihrer Gedankengänge Ihre erlebte Geschichte. So erschaffen Sie garantiert einen authentischen Artikel.

Wunderbare Erlebnisse gibt es übrigens auch zwischen Müttern und ihrem noch ungeborenen Kind. In dem Blog „Schwangerschafts-Geschichten“ finden Sie Geschichten, die die Frauen selbst erlebt haben und die das Herz berühren http://www.schwangerschafts-geschichten.de/. Vielleicht fällt Ihnen ja selbst so eine Geschichte ein, die Sie erlebt haben, wenn Sie die Geschichten dort lesen.

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